me__moi_by_vanyadune-d9pb88l

Mein Name ist Lisei,

ich bin Exilhamburgerin in Kiel. Hauptberuflich bin ich Studentin der Philosophie und Kunstgeschichte und nebenher arbeite ich in einem Café. Doch die Hauptsache an dieser Stelle ist etwas anderes: Die Photographie.

„Photographie“ ist ein Sammelsurium unterschiedlichster Begriffe und Vorstellungen, die sich ausschließen können, aber eben nicht müssen.
Für einige ist das Arbeiten mit der Kamera hauptsächlich ein bildliches Ausdrucksmittel. Es wird eingesetzt, um auf aisthetische Weise Geschichten zu erzählen oder Bildwelten weit ab von den klassischen Methoden zu kreieren. Andere wiederum fasziniert das Medium selbst. Sie wollen herausfinden, wie Licht und Schatten sich zueinander verhalten, oder fragen sich, was es bedeutet Räumlichkeit auf ein zweidimensionales Medium zu bannen.
Neben diesen Möglichkeiten gibt es noch unzählige andere, sodass folgende Frage erlaubt scheint: Was ist Photographie eigentlich wirklich?

Und damit ist die Antwort auch schon gegeben. Sie ist wirk-lich.
Denn egal, wie man sie nun angeht und mit welchem Interesse; unabhängig davon, ob man sich ihr anhand eines Leitfadens herkömmlicher Regelwerke nähert oder diese doch lieber komplett auf den Kopf stellt, eines ist allen gemein: Die ungebrochene Faszination, die von dem Feld „Photographie“ ausgeht und gerade dies ist ihr Wirken.
Die vermeintliche Tautologie erscheint als Taschenspielertrick. Und ich komme nicht umhin, mich darüber selbst zu verwundern. Aber wie es in vielen Denkschulen zum guten Ton gehört, dass man in eine Argumentation springen muss, so muss man es wohl auch an dieser Stelle tun. Wer Photographie erfahren und verstehen will, muss sie erleben. Da hilft es nichts, sich zu sträuben oder Ausreden zu finden. Es ist egal mit welcher Art von Kamera man beginnt oder bei welcher man stehenbleibt, wer die Frage, was Photographie sei, wirklich beantwortet haben will, muss sich dieser Disziplin einfach stellen.

Genau darum soll es hier gehen. Alle Irrungen und Wirrungen, die es mit sich bringt dem Ruf der Photographie zu folgen, finden sich hier: Ein Beitragsgewusel zwischen der Freude über gelungene Bilder und – um es einmal extremer auszudrücken – Versagensängsten hinter dem Sucher. An meiner Seite stehen dabei vier Kameras.

  1. Lucy: Meine getreue Canon 1000D, die ich nun langsam in so etwas ähnliches wie Rente schicke.
  2. Osca: Die neue wilde Canon 760D, deren Machenschaften mir bestimmt noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten werden.
  3. Conrad: Eine sehr günstige analoge Canon, an die ich mich bisher noch nicht richtig herangetraut habe.
  4. Und eine eher spaßeshalber in meinem Besitz seiende Polaroidkamera, die noch zu schüchtern ist, um mir ihren Namen zu verraten.

Hinter unserem Schaffen steht vor allem die Lust an Bildern, das wohlige Gefühl, den Auslöser betätigt zu haben und immer wieder auch die Frage: Was es sei, diese ominöse Tätigkeit der Lichtzeichnung?

 

P.S. Ihr findet mich auch auf Twitter, Facebook und Instagram.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s